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Unfolkkommen

[21.03.2026]

Konzert auf Schloss Lauterbach

Vor 18 Jahren waren wir zum ersten Mal an diesem schönen Ort. Zugegeben: damals war er noch nicht ganz so schön, weil es eben Zeit braucht, ein runtergewirtschaftetes Schloß wieder auf Vordermann zu bringen und weil der zu diesem Zweck gegründete Verein damals gerade einmal zwei Jahre Werkelei hinter sich hatte.

Nach zwanzig Jahren Schaffen feiern die Lauterbacher in diesem Jahr Jubiläum und wir durften mit unserem Konzert den Auftakt für zahlreiche Veranstaltungen  geben. Der Saal war liebevoll hergerichtet, die Küchenfeen wuselten am Kuchen- und Häppchenbuffet herum, der Abend ausverkauft und alle voller Erwartung. Die zahlreich erschienenen Gäste freuten sich über den kleinen Willkommensgruß, eine Lauterbacher Rotznase*. 

Geschlagene drei Stunden haben wir dann musiziert, unterbrochen nur von zwei kurzen Pausen, und das Publikum und auch wir haben erst nach den vehement geforderten Zugaben festgestellt, wie spät es eigentlch schon ist. Danke an das tolle Lauterbacher Publikum und danke an den Verein, der immer wieder dafür sorgt, dass solche Abende unvergesslich bleiben. 

Vereinschef und Musikerkollege Burkhard hat uns beim Lindenbaum-Blues zünftig an der Cajon begleitet. Mit den "Brünnlein" haben wir das Publikum dann schließlich nach Hause geschickt. Was für ein schöner Abend!



* Wer wissen will, was das ist, muss schon nach Lauterbach fahren und das selbst rausfinden :-)
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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