[22.08.2026]
Beim 6. Deutschfolk-Festival in Jena
21. August 2026
2021 durften wir beim ersten Deutschfolk-Festival in Jena dabei sein und haben dort auf der wunderschönen Bühne in Beulbar aufgespielt. Fünf Jahre später kehrte das Festival dahin zurück. Zwischenzeitlich ist es quer durch die deutschen Lande in andere Regionen gereist und hat den Spirit des Festivals dort eingepflanzt. Für uns war klar, dass wir beim ersten kleinen Jubiläum in der Region wieder dabei sind.
Tim Liebert, einer der emsigen Organisatoren, hatte uns nicht nur für das Eröffnungskonzert am Freitag in der Kulturkirche Jena-Löbstedt verpflichtet, sondern gleich noch für einen Workshop „Säggs`sche Folkslieder" verhaftet 😉. Zugegeben: wir waren zunächst ratlos, was wir dort tun sollen, aber Tim meinte beharrlich, wir würden das schon hinbekommen.
Es gibt ja im Leben immer mal wieder so kleine Herausforderungen und das war eine davon. Schließlich haben wir festgestellt, dass wir zu unseren säggs´schen Liedern tatsächlich was zu erzählen haben: Wie sind die zu uns gekommen, was haben wir verändert, neu geschrieben oder neu getextet, warum sind manche Strophen auch für uns nicht mehr singbar, welche Originalquellen haben wir gefunden… Also haben wir für acht Lieder die Originaldokumente und Tonaufnahmen unserer Feldforschungen zusammengestellt, 30 Texthefte ausgedruckt und gehofft, dass unser Konzept aufgeht. So viel zur Vorbereitung.
Das Festival begann für uns am Freitag. Auch wenn der Regen uns am Abend noch ein klein wenig in Schach hielt: pünktlich mit Programmstart auf der Bühne im Kirchgarten kam Klärchen raus, zauberte einen Regenbogen in den Himmel und das Eröffnungskonzert war gerettet. Vor uns im Programm das Jugendfolk-Orchester, eine wunderbare Aussicht auf den Deutschfolk von morgen. Nach uns „Folk my Life“, eine junge Band, die Tanzmusik erfrischend neu erfindet.
Der Workshop dann am Sonnabend lief jenseits unserer Erwartungen ab: Die
Kirche war voll, die ausgedruckten Texte reichten nicht annähernd aus und die Bereitschaft des Publikums, aktiv mitzumachen, war überwältigend. Unser Entschluss steht fest: Wir werden dieses Format ausbauen und in unser aktives Programm aufnehmen.
Am Abend war dann die Bühne in Beulbar auf dem Plan: Bei Viertour und den Folkländern platzte das AmViehTheater aus allen Nähten. Schade nur, dass wir den Sonntag wegen anderweitiger Verpflichtungen verpasst haben.
Bleibt noch eines zu sagen: Das Zusammentreffen mit all den vielen guten Musikern war wieder herzerwärmend. Eine große kreative Gemeinschaft, im Heimatboden verwurzelt, dennoch – und das ist die Zukunft – jung, frisch und unverbraucht. Neugierig im Entdecken unserer Tradition, aber auch offen für andere Einflüsse. Mittendrin die alten Barden, welche die Brücke zwischen dem Deutschfolk vor 50 Jahren und dem Heute schlagen. Ein schönes Modell, was man gut auf die ganze Gesellschaft übertragen könnte…
Einen ausführlichen Festivalbericht von Wolfgang Leyn findet Ihr auf der Seite Ostfolk.
Tim Liebert, einer der emsigen Organisatoren, hatte uns nicht nur für das Eröffnungskonzert am Freitag in der Kulturkirche Jena-Löbstedt verpflichtet, sondern gleich noch für einen Workshop „Säggs`sche Folkslieder" verhaftet 😉. Zugegeben: wir waren zunächst ratlos, was wir dort tun sollen, aber Tim meinte beharrlich, wir würden das schon hinbekommen.
Es gibt ja im Leben immer mal wieder so kleine Herausforderungen und das war eine davon. Schließlich haben wir festgestellt, dass wir zu unseren säggs´schen Liedern tatsächlich was zu erzählen haben: Wie sind die zu uns gekommen, was haben wir verändert, neu geschrieben oder neu getextet, warum sind manche Strophen auch für uns nicht mehr singbar, welche Originalquellen haben wir gefunden… Also haben wir für acht Lieder die Originaldokumente und Tonaufnahmen unserer Feldforschungen zusammengestellt, 30 Texthefte ausgedruckt und gehofft, dass unser Konzept aufgeht. So viel zur Vorbereitung.
Der Workshop dann am Sonnabend lief jenseits unserer Erwartungen ab: Die
Bleibt noch eines zu sagen: Das Zusammentreffen mit all den vielen guten Musikern war wieder herzerwärmend. Eine große kreative Gemeinschaft, im Heimatboden verwurzelt, dennoch – und das ist die Zukunft – jung, frisch und unverbraucht. Neugierig im Entdecken unserer Tradition, aber auch offen für andere Einflüsse. Mittendrin die alten Barden, welche die Brücke zwischen dem Deutschfolk vor 50 Jahren und dem Heute schlagen. Ein schönes Modell, was man gut auf die ganze Gesellschaft übertragen könnte…
Einen ausführlichen Festivalbericht von Wolfgang Leyn findet Ihr auf der Seite Ostfolk.
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