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Unfolkkommen

[14.03.2026]

Konzert im Alten Bahnhof Oederan

Wir haben für das Konzert im Alten Bahnhof Oederan schon deshalb gern zugesagt, weil wir nach kurzer Recherche zur Lokalität festgestellt hatten, dass dort vor kurzem holderFOLK zugange war, eine Folkband aus der Freiberger Gegend, die sich dem musikalischen Erbe der Ost-Folkies von WACHOLDER verschrieben haben. Das verhieß schonmal ein geneigtes Publikum. 

Vor dem Konzert dann am Bahnhof angekommen, glaubt man erstmal am falschen Ort zu sein. Der Alte Bahnhof ist zugleich auch der richtige Bahnhof des Ortes, mit Gleisen, Bahnsteigen, Anzeigetafeln und durchfahrenden Zügen. Der eigentliche Charme der Lokalität erschließt sich dem Besucher dann auch erst, wenn er das Gebäude betritt: provinzielle MITROPA-Kneipengemütlichkeit pur. Am Tresen zwei kulturverrückte Enthusiasten, die Rechenberger Bier ausschenken und dazu passende Häppchen aus der Küche zaubern. 

Das Publikum ließ sich schnell begeistern, wir uns davon wiederum beflügeln und so war der Abend für alle kurzweilig und im Handumdrehen rum. Die Oederaner können sich glücklich schätzen, dass die beiden Kultur-Macher dem alten Gebäude wieder Leben einhauchen. Wir waren begeistert, kommen sehr gerne wieder und wünschen dem Projekt einen langen Atem!

Hier ein paar Videoimpressionen auf Facebook...






 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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