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Unfolkkommen

[21.12.2024]

"Der Traam vom Licht"

Ein magischer Konzertabend am Vierten Advent


Zwei Jahre bereitete Luise, eine ebenso sympathische wie energiesprühende Musikerkollegin aus dem Erzgebirge, diesen Abend vor: Ein Orchester (die Auer Sinfoniker), ein Chor (der kleine Chor der St.Georgen-Kichgemeinde), ein Gesangstrio (Die Schwarzwasserperlen), ein Zither-Solist (Thomas Baldauf), wir zwei Unfolkkommenen, zwei Moderatoren, ein Ton- und zum Schluss auch noch ein Lichttechniker waren in einem spannenden Projekt unter einen Hut zu bringen.

Luises Idee war, die Musiktradition des Erzgebirges mit einem Orchester zusammenzubringen und das Ganze dann mit so kleinen Salz-in-der-Suppe-Sachen wie unseren Liedern aus ganz anderen Gegenden Europas (Schweden und Kaschubien) zu würzen.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Vor so vielen Leuten hatten wir noch nie musiziert. Schließlich haben uns die tolle Organisation von Luise, die intensive Generalprobe mit den Musikerkollegen und die fachkundige Betreuung durch die Techniker mental so aufgefangen, dass wir ganz entspannt und voller Vorfreude auf den Konzertbeginn gewartet haben. Aber zugegeben: Wenn man in einer solch barocken Kirche vor ausverkauftem Publikum auftreten soll, hat man schon ein bisschen Muffensausen.

Als wir dann aber in die gefüllte Kirche kamen, unsere Plätze einnahmen und unsere Blicke über das Auditorium schweifen ließen, wurde es uns ganz warm ums Herz. Und dieses schöne Gefühl hat uns alle auf der Bühne über den Abend hinweg getragen. Die tolle Musik, das schöne Licht und die greifbare Nähe der Musiker zum Publikum.

Es war ungefär so, als wenn man gemeinsam Weihnachten feiern würde. Was für ein Fest!
 

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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