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Unfolkkommen

[12.06.2022]

17. Kultur- und Erlebnisnacht Gräfenhainichen

Claus Feldstein, der Erfinder des gleichnamigen berühmt-berüchtigten Bieres, hatte uns auf seiner Scout-Tour als Kulturbandenmitglied 2011 am Dresdner Elbhang gefunden und im Folgejahr spielten wir zum ersten Mal in Hänichen, wie die Bewohner ihr Städtchen gerne nennen.

Seinerzeit hat uns die Location etwas irritiert: in einem Wasserturm hatten wir noch nie musziert. Schließlich fanden wir das Ganze so schön, dass wir zwei Jahre später unsere Live-CD genau da aufgenommen haben.

Die Gastfreundschaft der Kulturbande und die Begeisterungsfähigkeit des Publikums in Hänichen haben auch zehn Jahre später nicht nachgelassen. So gesehen war es ein Heimspiel für uns.

Der leidigen Umstände halber war die Kulturnacht in diesem Jahr auf weniger Orte im Freien beschränkt worden. Wir hatten das Glück, eine Bühne bespielen zu können, die nur durch eine größere Katzenklappe von einem kleinen Zaubergarten getrennt war.

Das Hänichener Publikum war wieder einsame Spitze und die Pausen zwischen den Konzerten genossen wir in ebenjenem Garten. Danke an die Kulturbande um den Claus Feldstein für die Einladung und vor allem für die tolle Gastfreundschaft. Wir sind sehr gerne wieder dort und Ihr solltet da unbedingt auch mal hin!

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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