Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[14.10.2018]

Quetschfest im Alten Kranwerk Naunhof - Oktober 2018

Wir kannten das Kranwerk und das Quetschfest bisher nur so ganz privat und hatten uns schon immer mal gewünscht, dort musizieren zu können. Es lässt sich schwer beschreiben, was genau den Ort so faszinierend macht: Eigentlich ist es  nur eine alte Ost-Industriebude, zwischendrin ein paar "neue" Holzhütten und Grün, was sich ja bekanntermaßen sowieso seinen Weg durch die Überbleibsel der vergessenen Industrie bahnt.

Wenn sich dort aber Menschen treffen, die eine gemeinsame Idee haben, die sich weit weg von der ursprünglichen Logik eines KRANWERKES entfernt bewegt, dann entsteht an so einem profanen Ort etwas ganz Neues. Und paradoxerweise ordnet sich die alte Industriebude dieser Idee unter und wird so zum freien Kulturraum für die diversen Projekte von Heiko Guter und seiner Mannschaft.

Beim Quetschfest trifft man vor allem regionale Direktvermarkter, im Zentrum natürlich der frisch gequetschte Abbelsaft. Verschiedene (Hand)Gewerke laden zum Mitarbeiten oder Mitnehmen ein und eine bunte Truppe von Musikanten und großen Kleinkünstlern unterhält das Publikum so vielfältig, dass die Langeweile keine Chance hat.

Das Publikum erfreulich gemischt: Groß und Klein, Jung und Alt, Stadt und Dorf - alle genießen, das kann man als Musikant ganz direkt spüren, diesen schönen Ort. Und auch wir haben uns da sehr wohl gefühlt. Der Höhepunkt: der gemeinsame Abgesang und -  Grande Finale - die zauberhafte Feuerakrobatik.

Ihr wart noch nicht dort? Nischt wie hin!

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...