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Unfolkkommen

[24.06.2018]

Endlich wieder Elbhangfest! - Juni 2018

Eigentlich hätten wir zu Hause im Trockenen bleiben müssen: Der Wetterfrosch verhieß nichts Gutes - drei Tage Dauerregen und klapperkalte 13 Grad. Wenn aber nun grade Elbhangfest ist kann uns keine noch so gruselige Wetterprognose vom da fernhalten.

Zumal: Wir hatten unsere diesjährige Säggs'sche Miniatur in liebevoller Heimarbeit hergestellt und die wollte unters Folk gebracht werden!
Schon immer wollten wir´s mal dem guten alten Günter Anton nachtun und unsere säggs'schen Folkslieder auf Liedpostkarten verewigen. Dieses Format ist hiesig ja spätestens seit Herbert Roth ausgestorben. Wir meinen aber, dass auch im digitalen Zeitalter ein schönes Bildchen und ein Text zum Mitträllern geeigneter als Einsen und Nullen sind, um ein altes Folkslied wieder auf die Reise zu schicken. Naja, und als zeitgemäßen Kompromiss gibt´s die Mini-CD eben noch obendrauf.
          
Zurück zum Wetter: Wir werden IMMER belohnt, wenn wir den Prognosen mit unserer kleinen Sonnenblume trotzen. An dem Wochenende hatte KLARA drei strahlend-gelbe Köpfe und hat sich natürlich wieder durchgesetzt. Das Publikum hat sich die gute Laune ebenso nicht vermiesen lassen und pilgerte zahlreich den Elbhang entlang.

Zwei sehr schöne Tage. Strapaziös, aber voller guter und interessanter Begegnungen, viel Zuspruch und auch unsere Liedpostkarte hat sich zahlreich auf den Weg begeben.
 

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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