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Unfolkkommen

[05.05.2012]

Zum Ersten Mai 2012 wie immer nach Meißen...

Willkommen auf der Straße - Meißen am ersten Mai 2012

Es ist ja schon eine kleine und liebgewordene Tradition, dass wir unser (Straßen-)Muggenjahr am Ersten Mai in Meißen beginnen.

Und da wir beim letzten Weinfest für uns eine sehr gute Alternative zu den sonst eigentlich üblichen "Roten Stufen" gefunden hatten, zog es uns direkt zur Burgbrücke. Gebremst wurde unser Enthusiasmus aber zunächst erst einmal durch den Umstand, dass wir die Hälfte des Instrumentariums in Dresden vergessen hatten, was in unserem Alter schon mal vorkommen kann...

Aber zurück bringt bekanntlich Glück und trotz der kleinen Verspätung haben wir dann einen ganzen frühsommerlichen Nachmittag lang die erste Straßenluft 2012 geschnuppert, das eine oder andere neue Liedlein am Publikum ausprobiert und das Dasein genossen.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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