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Unfolkkommen

[30.06.2016]

Juni 2016

Elbhangfest


Unser neues CD-Projekt beschäftigt uns vollumfänglich, also auch rein pekuniär betrachtet, und so hatten wir uns für das diesjährige Elbhangfest zwei volle Tage eingeplant, um durch Mithilfe unseres hochgeschätzten Publikums die geschundene Kriegskasse etwas zu entlasten. Eine etwas andere, aber viel lustigere Form des trendigen Growdfunding.

Seit letztem Jahr wissen wir, dass ein wetterfester Stammplatz viele Vorteil bietet und belagerten kurzerhand ein geeignetes Fleckchen. Da unser StraMu-Plakat den Einstieg in den Bollerwagen irgendwie verpasst hatte, musste bunte Kreide herhalten, die wir von einem Nachbarsjungen erkaubelten.

kleiner Plausch mit der Kwien ...Das Motto des diesjährigen Festes war ja paradoxerweise britisch und wir hatten das große Glück, dass uns die Queen persönlich aus ihrem hoheitlichen Festumzugswagen heranwinkte und sich ein säggs'sches Ständschen trällern ließ.
Wer weiß, vielleicht werden wir ja doch noch berühmt!

Traditionell brachten wir natürlich unsere Sächsische Miniatur 2016 unters Folk, freuten uns aber auch, dass das Titellied unserer neuen CD - "Elbereise" - beim Publikum so famos ankam.

Mit schweren Stimmbandschäden und geschundenen Zupffingern endete unser Intensivtrainingslager für´s TFF Rudolstadt, was komischerweise jetzt anders heißt ...
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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