Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[30.07.2016]

rudolstadt-Festival (hieß mal "tff") - Juli 2016

Was passiert eigentlich, wenn ein Festival so völlig ohne Not den schwer erarbeiteten und guten Namen freiwillig aufgibt, um zumindest namentlich beliebiger zu werden? Verblüffenderweise gar nichts! Das Publikum staunte kurz, regte sich hier und da ein bisschen auf oder zuckte nur die Schultern und ließ sich sein tff nicht vermiesen. Namen sind eben doch Schall und Rauch, wenn der Inhalt stimmt.

Wir hatten ja auch große Befürchtungen, dass mit den angekündigten Veränderungen nun auch das Verbot der freien Straßenmusik aus dem letztem Jahr durchgesetzt wird und sind am Sonnabend Vormittag mit gemischten Gefühlen an unseren Lieblingsbrunnen gezogen. Um das Positive vorweg zu nehmen: Rudolstadt hat seine Straßenmusik-Vielfalt wieder! Organisatoren und Ordnungsamt waren zwar unterwegs, um Verstopfungen zu vermeiden, aber ebenso bemüht, das Flair des tff zu erhalten und in jeder Hinsicht kooperativ. Wenn Straßenmusikanten und Publikum nun auch etwas Verständnis für die "Liefer- und Rettungswege" aufbringen, sollte für die Zukunft nichts zu befürchten sein.

Für uns war es wieder ein Festival voller toller Momente, neuer Begegnungen und erfreulicher Treffen mit guten alten Bekannten. Gefreut haben wir uns sehr, als wir so nebenher vom Publikum mitbekamen, dass wir in dem tff-Film "Wo Worte nicht hinreichen" als Straßenmusikanten beim tff wahrgenommen wurden.

Erwähnenswert: Die Erfindung des Rudolstädter Flüsterbrunnens. Was sich das Publikum nicht alles einfallen lässt, um den Text zu verstehen...
Den Brunnen und die Straße teilten wir uns kollegial mit zwei tollen Bands: Buckijit aus Dresden und Crepes Sucette aus Überall & Nirgends.

Die Temperaturen waren heftig, aber unsere Fässchen heimischen Bieres retteten uns vorm Dehydrieren. Ein rudolstadt-Festival wie es im Buche steht...

Danke an Rainer Schilling aus Leipzig, der das Flair am Brunnen eingefangen und uns dieses schöne Aquarell geschickt hat!


 

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...