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Unfolkkommen

[14.09.2019]

Beim Herbstmarkt rund um die St.Johannis-Kirche in Magdala

Was für ein schöner Herbsttag! Der Chef höchstpersönlich hat sich wahrscheinlich eingeklinkt, um seiner kleinen Kirchgemeinde in Magdala die Mühe und das große Engagament in der Vorbereitung dieses schönen kleinen Marktes mit vielen Sonnenstrahlen zu vergelten.

Zwei Hände voll rühriger Eltern kümmern sich, um den Stiften ein Mittelalterfest der anderen, schöneren Art zu gestalten. Kein Mummenschanz, sondern große Aufregung kleiner Leute, nach einem turbulenten Tag mit Reiten, Schwertkämpfen und viel Spaß wie die altvorderen Ritter am abendlichen Feuer zu sitzen und hernach
gemeinsam mit den Großen im Zelt zu übernachten.

Dazu eine Pastorin, die mit viel Humor, Gaukelei und sympathischer Balance es dennoch versteht, ihren Chef im Spiel zu halten. Das nötigt auch uns als eingefleischte Atheisten großen Respekt ab.

Danke an den Wickinger Thomas, dass er uns wieder eingeladen hat.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
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