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Unfolkkommen

[18.05.2019]

Hoffest auf Gut Gamig

Kai, der Tischlergeselle von Gut Gamig, ist ein treuer Begleiter unseres Treibens und hat uns zum Frühlingsfest dahin gelockt. Es ist schon klasse, wie sich viele Enthusiasten um das Wohl von Menschen kümmern, die von Mutter Natur oder vom Leben nicht so sehr verwöhnt wurden. Man selbst hofft ja immer, dass man von solcherlei Schicksalsschlägen verschont bleibt. Es ist aber sehr tröstlich, dass es Orte wie das Gut Gamig gibt, die einen auffangen, wenn man es dringend braucht.

Auch wenn der Hut an diesem Nachmittag nicht ausgebebeult hat, dieser Sonnabend war für uns ein sehr schöner Tag!
 

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
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