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Unfolkkommen

[30.10.2011]

Mal eben schnell in die Alpen

auf die Schönfeld-Hütte am Spitzingsee - Oktober 2011

Blick aus unserem Hüttenfenster ...

Für gewöhnlich lassen wir ja die privaten Muggen aus verständlichem Grunde unerwähnt, doch in diesem Fall müssen wir mal eine Ausnahme machen:

Beim diesjährigen Elbhangfest hatten wir nette Sachsen aus Bayern kennen gelernt, die uns für den Spätherbst in die Alpen gelockt haben, um dort Geburtstag zu feiern.

Und da wir es mit passionierten und verwegenen Bergsteigern zu tun hatten, wurde zünftig auf dem Berg gefeiert: die Schönfeldhütte liegt über dem Spitzingsee idyllisch und einsam auf halber Bergeshöh.
Nachteil: mit dem Auto kommt man da als Normalmensch nicht hin. Und so mussten wir halt mit den Instrumenten auf dem Buckel den Berg rauf und am nächsten Morgen auch wieder runter marschieren. Was sich aber, wie Ihr sehen könnt, wirklich gelohnt hat.

Und da Kletterer auch gut feiern können hatten wir einen schönen Hüttenabend, auch wenn die Küchenmamsell ab Mitternacht lieber ins Bett wollte.

Zum Glück hatten die alten Haudegen im Schließfach Nr° 12 vorgesorgt; fast ein bisschen wie früher auf der Klassenfahrt in der Jugendherberge...
 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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