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Unfolkkommen

[28.10.2011]

Stefans Weinstube in Jena feiert den 14. Geburtstag - Oktober 2011

Stefan ist Inhaber eines kleines Kneipchens, das allen Widrigkeiten und vor allem der Turbo-Event-Gastronomie trotzen konnte und so schon 14 Jahre lang lebt. Uns hatte er in Schlettwein gesehen und kurzer Hand zur Geburtstagsfeier eingeladen.

Das Wort Kneipchen beschreibt ja schon in etwa die Größe des Lokals, aber man glaubt ja gar nicht, was da an Menschen alles rein passt. Gegen halb Neun gab´s kaum noch Stehplätze und uns wurde in Anbetracht des Geräuschpegels und der Tatsache, dass wir keine Verkabelung hatten, doch etwas mulmig.

Wir haben dann unsere Stimmbänder über die Schmerzgrenze hinweg strapaziert (unser Gesangsprofessor Valentin hätte gemeckert...) und drei Stunden wirklich schwer gearbeitet. Am Ende war aber wieder mal alles gut, das Publikum dufte und der Abschied irgendwie sehr familiär.

Danke an die Wirtsfamilie für den leckeren Zwiebelkuchen und die Weinreserve, die unsere Proben noch heute bereichert.

P.S. Was ist falsch an dem Bild? Blöde Frage! Wir hätten uns ja auch einen einfacheren Namen ausdenken können. Nun aber grade nicht!
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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