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Unfolkkommen

[25.08.2011]

Schleppcher Halli Galli

Auf der kleinsten Kneipentour der Welt in Schlettwein - August 2011

Zustande gekommen ist die Mugge nur, weil wir am Männertag 2010 an der Hohenwarte in Thüringen auf einen lustigen Musikanten aus dem feierwütigen "Schlette" gestoßen sind.

Schlettwein, so der bürgerliche Name des kleinen Dorfes am Stadtrand von Pößneck, traut sich seit Jahren und mit Erfolg, gegen die größeren Schwestern und Brüder mit der "kleinsten Kneipentour der Welt" anzutreten. Und das Attribut ist tatsächlich keine Untertreibung: zwei Kneipen, ein Dorfplatz - fertig.

Auf letzterem gab es Halbsaiten vs. Unfolkkommen und wer die Ulknudeln aus Schlette und deren Brachialkomik kennt hat ungefähr eine Ahnung davon, was uns bevorstand. Und auch wenn wir sonst ganz gern auf technischen Krimskrams verzichten waren wir diesmal froh, dass die Jungs von Halbsaiten uns professionell verkabelten. Dank Funktechnik wurden wir ganz ohne Kabelsalat sehr gut verstärkt und dennoch nicht beim Rumhampeln im Publikum behindert. Klasse Erfindung!

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die Schlettweiner für die Gastfreundschaft.
Danke auch an Mario Keim für das Foto.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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