Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

Säggs'sche Liedtexte

Drucken

Schanett, eene sächs'sche Drageedie

Meine Frau die heeßt Schanett,
wenn se nor dor Guggug hätt
Wenn doch nor e Schwabe käm
Und se mit in Westen nähm!
 
Sach ich hüh, da schreit die Hott
Trink ich Wein da säuft die Most
Guck ich süß, da glotzt die sauer
bin ich ni e armer Bauer!
 
Will ich ich essen, das muss die fasten
will ich ruhen, da dud die hasten
Will ich dies, da macht die das
Sing ich alt, brummt die im Bass.

Steh ich off, setzt die sich nieder
Geh ich ins Bedde, da will die wieder!
Will ich dann runder, brillt die „Bleib ohm!“
Das ich noch leb kann ich kaum gloom.
 
Kurz und gudd, mit eenem Wort
wär se nor schon balde fort
Däd'sch mor keene andre nehm…
 ... Ich schlacht mei Sparschwein und fahr nüber nach Böhm? ...

Mädchen aus Petrovice, blas mir die Sorschen weg.
Zwischen deinen Bristen, mechte ich nisten, und wenn'sch fertsch bin
fahr ich wieder heem.
 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...