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Unfolkkommen

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De Dicke von Zwicke

Un de Dicke vun Zwicke soll iech heiraten fei,
doch iech wär miech sche hütn, na das fällt mor net ei.
Tut mr Sunntigs mit´r tanz´n wird gelacht mr när aus,
wenn die mit ihr´n grussen Latschen aus´n Takt kimmt stets naus.

Nam ner du se, nam ner du se, iech mog se fei net,
Nam ner du se, nam ner du se, mir is se ze fett.


Un mit Käs tät se hanneln und mit Bickling nambei,
ka sich noch ze sehr wasch´n, d´r Geruch bleibt d´r trei.
Egal will se när schmatz´n, hat kaan Zah meh im Maul,
hot Händ´ wie Bärntatz´n, Knochen wie e alter Gaul.

Nam ner du se, nam ner du se, iech mog se fei net,
Nam ner du se, nam ner du se, mir is se ze fett.


Hot a korz Bah und a lang Bah unn en Buckel d´rzu,
tut mit an Aag schieckeln, hot a Tallie wie a Kuh.
Porzio'n Sauerbrot´n, funfe, sechse wörscht´s nei,
hinterhar Kuhng un Kaffee und an Schnapps hinnerdrei.

Nam ner du se, nam ner du se, iech mog se fei net,
Nam ner du se, nam ner du se, mir is se ze fett.


Ka an scheen Stiefel sauf´n, iech sell zohl´n när de Zech,
No iech lass´se lieber laaf´n, dös bucklige Blech.

Nam ner du se, nam ner du se, iech mog se fei net,
Nam ner du se, nam ner du se, mir is se ze fett.
 
Quelle: Es gibt durchaus Folkslieder, die polarisieren und die man nicht bei jeder Gelegenheit singen kann. Dazu gehört bestimmt auch dieses Lied aus der Feder von Hilmar Mückenberger (1855 – 1937), dem Gastwirt des Plauener „Bürgergartens“. Gefunden haben wir es auf einer alten Liedpostkarte.
© Unfolkkommen
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