Frieda
Friedrich Krauß, schimpft seinen Diener aus
der sprach wo war’dn Sie, bis heute früh
scheu und klein, sprach Franz Herr Chef verzeih’n,
ich hab die ganze Nacht an sie gedacht
Ich war heut bei der Frieda, das tu ich morchen wieder
denn sowas wie die Frieda war noch nie da
die hat so eine scheene, entzückend süße kleene
Zweezimmerwohnung ganz für sich allein
In ihren Oochen hat s’e so was Gutes
wenn man von ihr was haben will, dann tut s’es
drum geh ich zu der Frieda, ooch immer immer wieder,
die hat sowas und das dass macht mor Spaß
Friedrich Krauß kam heute spät nach Haus,
sei Weib das schrie ihn an, wo warst du, Mann?
Er sprach Frau, nu weeß ich’s ganz genau
und nu versteh ich ganz, den Diener Franz
Ich war heut bei der Frieda, das tu ich morchen wieder
denn sowas wie die Frieda war noch nie da
die hat so eine scheene, entzückend süße kleene
Zweezimmerwohnung ganz für sich allein
In ihren Oochen hat s’e so was Gutes
wenn man von ihr was haben will, dann tut s’es
drum geh ich zu der Frieda, ooch immer immer wieder,
die hat sowas und das dass macht mor Spaß
Friedrich Krauß, hat ooch enn Sohn im Haus,
der hatte zugehört und war empört,
welch ein Schreck, der blieb zwee Tage weg
bei seiner Wiederkehr, da sagte er:
Ich war heut bei mei’m Frieder, das tu ich morchen wieder,
denn sowas wie der Frieder war noch nie da
der hat so eenen scheen', entzückend süßen kleen' Süd-Balkon,
ganz für mich allein, in seinen Oochen hat’or so was Heeses
und was er von mir haben will, ich weeß’es,
drum geh ich zu dem Frieder,
ooch immer immer wiedor, der hat so was
und das dass macht mor Spaß
Ilse Krauß, hält’s nicht mehr aus zu Haus,
packt ihre Sachen ’zamm und saacht dann ...
Geh doch zu deiner Frieda, und du, du gehst zum Frieder,
denn ich hab Gott sei Dank den Dieter,
der hat so eenen scheenen, entzückend süßen kleenen,
Schrebergarten ganz für uns allein,
in seinen Oochen hat’dr zwar was Treues
kennt der ne Frieda, such’sch mor glei was Neues
drum guck ich nach mei’m Dieter, ooch immer immer wieder ...
der sprach wo war’dn Sie, bis heute früh
scheu und klein, sprach Franz Herr Chef verzeih’n,
ich hab die ganze Nacht an sie gedacht
Ich war heut bei der Frieda, das tu ich morchen wieder
denn sowas wie die Frieda war noch nie da
die hat so eine scheene, entzückend süße kleene
Zweezimmerwohnung ganz für sich allein
In ihren Oochen hat s’e so was Gutes
wenn man von ihr was haben will, dann tut s’es
drum geh ich zu der Frieda, ooch immer immer wieder,
die hat sowas und das dass macht mor Spaß
Friedrich Krauß kam heute spät nach Haus,
sei Weib das schrie ihn an, wo warst du, Mann?
Er sprach Frau, nu weeß ich’s ganz genau
und nu versteh ich ganz, den Diener Franz
Ich war heut bei der Frieda, das tu ich morchen wieder
denn sowas wie die Frieda war noch nie da
die hat so eine scheene, entzückend süße kleene
Zweezimmerwohnung ganz für sich allein
In ihren Oochen hat s’e so was Gutes
wenn man von ihr was haben will, dann tut s’es
drum geh ich zu der Frieda, ooch immer immer wieder,
die hat sowas und das dass macht mor Spaß
Friedrich Krauß, hat ooch enn Sohn im Haus,
der hatte zugehört und war empört,
welch ein Schreck, der blieb zwee Tage weg
bei seiner Wiederkehr, da sagte er:
Ich war heut bei mei’m Frieder, das tu ich morchen wieder,
denn sowas wie der Frieder war noch nie da
der hat so eenen scheen', entzückend süßen kleen' Süd-Balkon,
ganz für mich allein, in seinen Oochen hat’or so was Heeses
und was er von mir haben will, ich weeß’es,
drum geh ich zu dem Frieder,
ooch immer immer wiedor, der hat so was
und das dass macht mor Spaß
Ilse Krauß, hält’s nicht mehr aus zu Haus,
packt ihre Sachen ’zamm und saacht dann ...
Geh doch zu deiner Frieda, und du, du gehst zum Frieder,
denn ich hab Gott sei Dank den Dieter,
der hat so eenen scheenen, entzückend süßen kleenen,
Schrebergarten ganz für uns allein,
in seinen Oochen hat’dr zwar was Treues
kennt der ne Frieda, such’sch mor glei was Neues
drum guck ich nach mei’m Dieter, ooch immer immer wieder ...
Quelle: Wir fanden die „Frieda" auf einer alten Schelllackplattenaufnahme. Ein durchaus frecher Gassenhauer, den wir kurzerhand ins Säggs´sche geholt und mit Strophe Drei auch zeitgemäß etwas umgedichtet haben. Verfasser des ursprünglichen Liedes ist Fritz Rotter, Autor von Nonsens-Schlagern der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Emma Frühling, als Künstlerin und Diseuse eher als Fritzi Frou bekannt, hat das Lied zu einem wirklichen Folkslied gemacht.