Sie haben JavaScript in Ihrem Browser deaktiviert. Um diese Website ohne Einschränkungen benutzen zu können, aktivieren Sie bitte JavaScript.
 
Ihr Browser unterstützt keine Cookies. Um die Seite und deren Funktionen wie z.B. UFK-Player nutzen zu können, nehmen Sie entsprechende Einstellungen vor.
 
Unfolkkommen

[04.06.2023]

35. Hohnsteiner Puppenspielfest

2004 hatten wir eines unserer ersten Konzerte auf Burg Hohnstein. 2019 waren wir dann mit großem zeitlichen Abstand zum Hohnsteiner Puppenspielfest ebenda eingeladen und haben sofort zugesagt. Drei Jahre konnte das Festival nun nicht stattfinden und als uns Rainer Krause vom Organisationsteam ansprach, haben wir nicht lange überlegt und sogar eine Kollission im Terminkalender begradigt.

Ursprünglich wollten wir mit Rainer und seinen Puppen unser diesjähriges säggs´sche Liedlein inszenieren: "Die Feuerwehr von Siebenlehn" mit Puppen als Akteure und so richtig brennenden Papphäusern. Dafür hat die Zeit zwischen Idee und Umsetzung in diesem Jahr leider nicht gereicht. Wir sind uns mit dem Rainer aber einig, dass dieses Spektakel nur aufgeschoben ist.

Dafür haben wir aber mit beteiligten Puppenspielern und dem Publikum an der Schaffnerpfeife und an den akustischen Bahnschranken das "Abenddeuer im Eisenbahncubbee" aus dem Stehgreif improvisiert: eine herrliche Nummer!

Pünktlich um 14 Uhr mussten wir wieder gen Dresden fliegen, um im Schönfelder Hochland ein Konzert in den "Offenen Gärten" zu geben, wohin uns alte Wegbegleiter vom Dresdner Elbhang eingeladen hatten. Ein wirklich sehr familiärer und schöner Ausklang. Danke an die Adelheid dafür!
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu ...