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Unfolkkommen

[15.04.2008]

Eine Überdosis Unfolkkommen in der berühmtesten Kaschemme von Dresden

So ist das nun mal mit Versprechen - wir hatten für den 13. April im Gerücht zugesagt, ohne uns ernsthafte Gedanken darüber zu machen, dass dort Sonntags für gewöhnlich eine Band den ganzen Abend bestreitet.
Die Mugge rückte näher, die Absprachen wurden konkreter und mit ihnen unsere Vorstellung, was zwei Stunden Musik netto bedeuten.

Also haben wir unser gesamtes Repertoire zusammengeklaubt: lautes und leises, loses und lyrisches, fertiges und halbfertiges. Eine solche (Über-)Dosis Unfolkkommen hatten wir bislang noch keinem zugemutet - selbst uns nicht.


Wir haben den Abend gut überstanden, ganz abgesehen davon, daß wir in der Räucherkammer des Gerüchts bestimmt um 10 Lebensjahre haltbarer geworden sind.
Danke an Olaf Hais für die Fotos.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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