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Unfolkkommen

[28.06.2017]

Unsere "Elbereise" endlich auf der Bühne!

Elbhangfest - Juni 2017

Das erste Mal mit Straßenmusik auf dem Elbhangfest waren wir 2009 zugange, haben seitdem jedes Jahr dort abseits von den Bühnen und Veranstaltungsbereichen Musik gemacht und in schöner Tradition jährlich ein "neues", d.h. wieder aufgefundenes Folkslied aus der Region in unserer Reihe "Sägss'sche Miniaturen" veröffentlicht.

Das Publikum, welches mehr davon haben wollte und auf eine "große" CD mit Liedern aus der Region wartete, haben wir dann acht lange Jahre vertrösten müssen. Im November 2016 hatten wir das Projekt dann endlich gestemmt und was lag also näher, als uns mit unserer neuen CD "Elbereise - Säggs'sche Folkslieder" nun endlich auch einmal für eine Bühne auf dem Elbhangfest zu bewerben.

Dass die Organisatoren dann prompt reagierten und uns ins neue Weindorf Loschwitz zur besten Sonnabend-Zeit abends um acht einluden, hat uns wirklich sehr gefreut.

Gemeinsam mit unseren Musikantenfreunden Jens Sachse aus Weimar (Geige) und Frank Deutscher aus Dresden (Bandoneon) hatten wir die schnuckelige Bühne im Weindorf für uns. Ein traumhafter Sommerabend, tolles Publikum und nicht zuletzt die angenehme und sehr familiäre Unterstützung der Veranstalter vom Elbhangfestverein sorgten für Spaß pur. Der Abgesang ohne Strom & Kabel mitten im und gemeinsam mit dem Publikum war für uns der perfekte Abschluss des Konzerts.

Der Sonntag blieb der Straßenmusik - wie immer außerhalb der offiziellen Veranstaltung - vorbehalten. Auch schon fast eine Tradition: Die Kulturbande aus Gräfenhanichen verunsicherte wie jedes Jahr das Elbhangfest, beglückte uns mit einem zünftigen Feldstein-Bier und guten Gesprächen unter Freunden. Dass wir am Abend dann wider Erwarten und gegen gute Vorsätze dann doch im Weindorf hängen blieben, verdanken wir einem sehr netten Zeitgenossen, der sich wirklich mit guten sächsischen Weinen auskennt...

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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