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Unfolkkommen

[20.08.2017]

7. Erzgebirgische LiederTour - August 2017

TourenplanDer Glockenweg rund um Deutschneudorf und Seiffen war in diesem Jahr Bühne für die 7.Erzgebirgische LiederTour, die von der Baldauf Villa in Marienberg, dem kulturellen Zentrum des Erzgebirges, mit viel Liebe und Energie organisiert wird. Vor drei Jahren hatte uns Heiner Stephani angesprochen, ob wir nicht mal auf dem Erzgebirgskamm musizieren wollen. Terminlich hat das nun endlich in diesem Jahr geklappt.
Stolze 22 Kilometer mussten sich die Gäste "antun", um alle elf Stationen zu erreichen, an denen Musikanten aus der Region die Wanderer aufs Beste unterhielten.


Wir waren an Station 7 in Oberseiffenbach geplant, einem alten Waldfestgelände mit Freilichtbühne, das seit der Wende wie viele solcher Orte an Beachtungsmangel leidet und von den Enthusiasten der Baldauf Villa zunächst erst einmal entkrautet werden musste. Für das leibliche Wohl sorgte die Freiwillige Feuerwehr aus Seiffen, die mit Bier- und Grillstand alle Hände voll zu tun hatten.

Wir haben von 10 bis 17 Uhr zwar ordentlich gearbeitet und unsere Stimmen nicht geschont, das Publikum aber hat es uns wirklich gedankt.

Für Micha war es außerdem fast ein Heimspiel: Seine Altvorderen haben zwei Generationen zurück zünftige Musik in den Kneipen der Region gemacht, so auch im Bunten Haus in Seiffen, wo sich am Abend alle beteiligten Musikanten zum gemeinsamen Schmaus, Umtrunk und Abgesang trafen.
Was für ein schöner Abschluss! Danke an Constanze Ulbricht aus der Baldauf Villa!

7. Erzgebirgische LiederTour - Beitrag im Regional TV
 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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