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Unfolkkommen

[20.06.2009]

Krämerbrückenfest Erfurt - Juni 2009


Dieses wunderschöne Bildchen stammt von Beate Kister, die mit ihrer Familie auf der Krämerbrücke zu Hause ist. Danke für die Gastfreundschaft.

Irgendwie kommen wir an der Krämerbrücke nicht mehr vorbei, auch wenn an genau diesem Wochenende in Dresden die Bunte Republik Neustadt steigt. Und so war die Brücke auch in diesem Jahr Schuld, dass wir am Sonntag nur noch die letzten Zuckungen der BRN mitbekamen.

Die Bewohner und Händler der Brücke haben uns wieder freundlich aufgenommen und so wurde aus dem geplanten Samstag dann doch ein ganzes anstrengendes, aber wunderschönes Straßenmusik-Wochenende.
Unser jüngster Fan: der kleine Rotschopf Hans Kister auf seinem Reporterstühlchen.
Die lustigste Frage: Gehört ihr auch zur Kelly-Family?
(Anmerkung: Jimmy Kelly sang am Brückenaufgang zur Gitarre. Unsere Gegenfrage: sehen wir tatsächlich so aus?)
Unser schönstes Erlebnis:
Die kürzeste Version von "Es wollt ein Bauer früh aufstehn", präsentiert aus dem Publikum von einem sangesfreudigen Besucher, der uns zwar nicht sehen konnte, dafür aber um so näher bei uns war.

Unser hässlichstes Erlebnis:
Ein Zeitgenosse aus den gebrauchten Bundesländern, der selbst beim Kauf unserer ZehDehs schachern musste. Da fühlt man sich schon etwas überfordert... Wir haben den Soli-Beitrag gern zurück gegeben.

Unser schönstes Fiedbäg: ... lest ihr am besten selbst im Gästebuch

Wir waren am Sonntagabend stimmlich schon etwas lädiert, sind jedoch bester Laune nach Hause gefahren und haben auf der BRN dann doch noch ein Bierchen gezippt.


 
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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