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Unfolkkommen

[06.06.2009]

Fertsch-Party für die "abendlust" am 05. Juni 2009

- Wo schon? Kümmelschänke Dresden!

Nach all den kleinen und größeren Problemchen mit unserem neuen CD-Projekt hatten wir schon etwas Bammel, als im zweiten Anlauf das Paket vom Presswerk im März dann endlich da war.
Die Sorge war jedoch unbegründet: Hofa Media hatte im Gegensatz zu AML Karlsruhe ordentliche Arbeit geleistet.
Nach einigem Zögern haben wir uns im Mai dann doch entschieden, die "abendlust" gebührend zu feiern.

Über die Örtlichkeit waren wir uns sofort einig: die Kümmelschänke in Dresden-Omsewitz ist ja so etwas wie unsere musikalische Kinderstube, zu der es uns in den letzten fünf Jahren immer wieder hinzieht. Die Mannschaft um Kümmel-Wirt Helle ist dufte, die Küche eine Klasse für sich und all das erfüllt diesen schönen Ort mit Leben.

Also haben wir Familie, Freunde und Wegbegleiter eingeladen, es gab die "abendlust" live, ordentlich Freibier und Fränker hat Ullis Fotos aus fünf Jahren UNFOLKKOMMEN für die Gäste in ein virtuelles Album geklebt.

Ein herzliches Dankeschön an Ronny, der uns am Schlagwerk unterstützt hat.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen können. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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