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Unfolkkommen

[27.05.2008]

Brennofenfest in der Kümmelschänke Dresden - Mai 2008

Die "Kümmelschänke" ist ja schon fast so was wie unser zweites musikalisches Zuhause, also haben wir uns nicht lange von Helle (Für Unkundige: Der Wirt) betteln lassen und gerne für das Brennofenfest zugesagt.

Nachdem wir an der Hohenwarte nicht gerade mit Zuspruch überhäuft wurden, hatten wir uns für den Samstag vorm Brennofenfest vorgenommen, in Meißen aufzuspielen. Nach längerer Suche kam für uns nur der uralte Platz an den Roten Stufen infrage. Und nicht nur, weil uns der nette Wirt aus der "fuchshoehl" so gastfreundlich bewirtete, werden wir sicher an diesem schönen Fleckchen wieder mal musizieren.

Für das diesjährige Brennofenfest hatten wir weder Verstärkung noch Strippen im Gepäck, also ganz der Straßenmusik-Charme, den wir so mögen. Außerdem hatte unser Beitrag zum Regionalschwerpunkt Sachsen des tff 2008 Premiere. Über den werden wir in angemessener Weise an gesonderter Stelle berichten. Das Publikum jedenfalls war dufte, das Wetter sommerlich und die Kollegen von Drei Liter Landwein haben uns hernach auch gut unterhalten.

Und die Versteigerung von Tonwaren, die "...so e bissel e Luder ham..." ist ja sowieso ein Geheimtipp.
Meister Florstedt war wieder mal in Hochform.

 Bilder-Galerie

 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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