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Unfolkkommen

[21.06.2017]

Altstadt-Kunstfest

Augustusburg im Juni 2017

So etwas hatten wir noch nicht erlebt: Das Altstadt-Kunstfest in Augustusburg wird jedes Jahr von rührigen Enthusiasten auf die Beine gestellt. Viele Künstler stellen aus, öffnen ihre Ateliers und Höfe und normalerweise kommen die Kunstinteressierten in Scharen.

Dieses Jahr war das anders, und es lag bestimmt nicht an uns oder unserer Sonnenblume KLARA, die sich redlich mühte, gegen die dunklen Wolken anzustrahlen. Keine Chance. Wir fühlten uns zeitweise wie auf 3000 Meter Höhe, der Regen war meist sintflutähnlich und der Wind tat sein übriges.

Nur gut, dass die Organisatoren uns kurzerhand noch einen Unterstand hinzauberten, unter dem wir uns zumindest trauten, unsere Instrumente aus den Koffern zu holen.

Die wenigen mutigen Marktbesucher kamen dann auch schon mal unter unser Dach und das war dann doch irgendwie sehr gemütlich...



Pünktlich zum Abschluss des Marktes hatte unsere Sonnenblume dann gewonnen, allerdings war das für alle Beteiligten schon fast ein zynischer Wetterumschwung.

Hut ab vor den Organisatoren und Künstlern, die das Drama wacker ertrugen und sich die Laune nicht verderben ließen.
 

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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