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Unfolkkommen

[13.10.2026]

Neuigkeiten

Nach dem Rudolstadt- und dem Deutschfolkfestival in Jena liegen zwei Höhepunkte der Saison hinter uns. In Rudolstadt haben wir zum ersten Mal unsere leisen Lieder so ganz unverstärkt am Brunnen gespielt, in Jena mit dem "Workshop Säggs´sche Folkslieder" ein völlig neues Format für uns erschlossen. Beides Projekte, die wir unbedingt weiter verfolgen wollen. Der Workshop lief unerwartet so gut, dass wir dem Format eine eigene Rubrik auf unserer Seite gegönnt haben. 

Nicht mehr ganz so neu, aber immer noch ein spannendes Projekt, ist unser neuer Download-Bereich nebst dem eigenen Musik-Player. Unsere Intention, den jungen Leuten unsere Musik auch digital zugänglich zu machen, dabei aber unabhängig von den großen Streaming-Diensten zu sein, konnten wir pragmatisch umsetzen. Ein schönes Ergebnis :-)

Wir freuen uns auf die noch vor uns liegenden Konzerte, aber auch ein bisschen auf die nun einsetzende Zeit zwischen den Sommern, wo wir uns im Proberaum bei einem guten Glas Rotwein dem Herbst-Blues hingeben und so ganz langsam in die Weihnachtszeit hinüber musizieren können.

Termine 2026
Zeiten und Änderungen veröffentlichen wir spätestens vier Wochen vorher, also ab und zu mal reinschauen ;-) Weitere Termine für Folkies findet Ihr auf folkerkalender.de.
 
6. November 2026
18.30 Konzert in der Reihe "Galeriegespräche" bei Frank Findeisen in Königsbrück
 
7. November 2026
Ab 14 Uhr beim Hermsdorfer Schlossfunkeln
 
6. Dezember 2026
Beim Kunsthandwerkermarkt in der Kümmelschänke Dresden
 
19. Dezember 2026
17 Uhr "Der Traam vom Licht" in der Stadtkirche Schwarzenberg - Weihnachten im Erzgebirge symphonisch erleben 
 
31. Januar 2027
Konzert "Handwerksgesellenlieder - Und hat der Meister das Fleisch gefressen, da fress er auch die Knochen" im Grassi-Museum Leipzig im Rahmen der Ausstellung „selbermachen. 50 Jahre Folkmusik in Ostdeutschland“ | 28.11.26 – 21.06.27

Kontakt

In unserem kurzweiligen Workshop erzählen wir Euch davon. Wir haben acht Lieder aus unserer Region ausgewählt, die wir in den letzten Jahren ausgegraben, zufällig gefunden oder aus dem Publikum geschenkt bekommen haben. Zu all diesen Liedern gibt es eine Geschichte, alte Liederbücher, Grafiken, Fotos oder alte Liedpostkarten, die wir zum Anschauen und Anfassen dabeihaben. Im Mittelpunkt jedoch steht meist die uns von netten Menschen ins Handy gesungene Liedvariante, vielleicht noch etwas illustriert mit gefundenen Melodie-Vorlagen.

Mit diesem Werkzeugkasten erzählen wir Euch, warum und wie wir diese Lieder gesucht und gefunden haben, wie wir mit dem vorgefunden Material (mal mehr oder weniger behutsam) umgehen, warum es früher oftmals keine Refrains gab und wir den selber schreiben mussten oder dass es auch für uns Strophen und Textpassagen gibt, die im früheren Kontext zwar absolut verständlich waren, für uns heute aber nicht mehr singbar sind. 

Liedtexte nebst Quellen und Grafiken haben wir für jeden Teilnehmer als kleines analoges Heften dabei, so dass Ihr auch alle mitsingen könnt. Bei allem Spaß, den wir im Workshop haben werden: Wir sind uns sicher, dass Ihr mit der Erkenntnis nach Hause geht, dass Folkslieder in Mundart zu singen weder peinlich noch putzig ist, sondern ein wertvoller und erhaltenswerter Teil unserer regionalen Tradition und unseres kulturellen Erbes.

Unsere Quellen seht Ihr in der Bildergalerie.
© Unfolkkommen
Verstanden
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